Dienstag, 25. September 2012

Wandervogel setzt zur Landung an…

nur noch ein paar Tage dann ist es soweit.
Wer meinen letzten Post gelesen hat, kann vielleicht schon ahnen wo es hingeht.
Kleiner Tipp: das Land ist bekannt für seine Schafe, ein bestimmtes schwarzes Bier und viel Regen – was dem Land bzw. der Insel seine überwiegende Farbe gibt: GRÜN.
Richtig geraten: Irland – die grüne Insel. Was bedeutet, das auch die letzte Etappe in dem Bewerbungslauf bei paypal erfolgreich war. Drei Tage nach meinem letzten Post erhielt ich den telefonischen Bescheid, dass der Vertrag bereits in der Bearbeitung sei, 2 Tage später befand er sich in meinem elektronischen Postfach.
Mein neuer Wohnort heißt Dundalk im County Louth, Heimat der Musikgruppe “The Corrs”. Geografisch liegt es im Nordosten der Republik, ziemlich genau auf halbem Weg zwischen Dublin und Belfast, nur etwa 10 km von der Grenze zu Nordirland entfernt.
Los geht’s am 1.Oktober mit einem 3-wöchigen Training in Dublin. Danach noch 1 Woche im Hotel in Dundalk zum Zimmer-/Wohnung-suchen. D.h. ich verlasse Deutschland am 29.09. abends von Frankfurt Flughafen.
Bin ja schon mal gespannt, was mich dort erwartet. Ich halt euch auf dem Laufenden.
Lieben Gruß,
hanna

Montag, 3. September 2012

Ich land immer nur bei dir…

(Ich land immer nur bei dir...) Ab heute wird alles anders sein. Ab heute nehm ich es in meine Hände. Am besten ich schaff es ganz allein. Das kann doch nicht so schwierig sein. Ich geh von dir weg, weg, wieder weg, du glaubst gar nicht, was ich noch alles ausheck. Als hätt ich das nötig, dass ich hier verreck, ich wette mit dir, ich land nicht im Dreck. Weg nur weg in das beste Versteck, leck mich doch ich geh nicht zurück. Ich sage dir, ich schaff es noch, doch... Ich land immer nur bei dir!Ich land immer nur bei dir!   ... bei dir!Ich land immer nur bei dir! Ich land immer nur bei dir!   Ich land immer nur bei dir!  Land immer nur bei dir!... Alles, was ich heute brauch, bin ich.Ich steh doch schließlich schon auf eignen Füßen. Glaub bloß nicht, ich schaffs nicht ohne dich. Ich sags dir ins Gesicht: Ich ziehs durch und ich laufe heut fort. Quatsch, nein, ich bin nicht verbohrt. Denn ich kann es allein, da hast du mein Wort, kein Wort von dir, ich verlasse diesen Ort. Ich hab es schließlich selber drauf, rekordverdächtig wird mein Lauf! Ich schwör dir echt, ich schaff es noch, doch... Ich land immer nur bei dir! Ich land immer nur bei dir!   ... bei dir!Ich land immer nur bei dir! Ich land immer nur bei dir!  Ich land immer nur bei dir!  Land immer nur bei dir!... Ich weiß jetzt, ich brauch dich,kann nicht ohne dich- ich land immer nur bei dir!Ich weiß jetzt, ich brauch dich,ich stecke in der Scheiße hier, dochich land immer nur bei dir! Jesus!
Ein altes Lied über das ich letzte Woche gestolpert bin und dabei hatte es denn “hoppla”-Effekt. Irgendwie ist es ernüchternd und ermutigend zugleich… diese Erkenntnis, dass egal wohin ich gehe, renne, was ich auch anstelle, ich am Ende doch immer wieder bei IHM lande. Mehr noch er nimmt mich immer wieder an.
Doch nun zum eigentlichen “update”… inzwischen bin ich seit gut 5 Monaten auf Stellensuche. In dieser Zeit habe ich bestimmt an die 100 Bewerbungen rausgeschickt, habe unzählige Emails geschrieben, Telefonate geführt und auch einige Vorstellungsgespräche gehabt. 90% davon in Deutschland, die restlichen 10% in Österreich, Schweiz. Doch irgendwie war der Wurm drin.
Viele haben direkt abgesagt, andere schienen erst sehr interessiert, nur um dann doch von heute auf morgen ohne erkenntliche Gründe abzusagen. Wieder andere kamen wir nach einigen Gesprächen so suspekt vor, dass ich ihnen absagen musste.
Die Vorstellungsgespräche an sich liefen alle toll. Doch in München hab ich meine Stimme verloren und ich kam mit Asthma zurück! Während ich in Hamburg war, ging zuhause mein Laptop von jetzt auf gleich kaputt (Festplatte fetz!) In Köln holte ich mir einen Sonnenstich…zudem ließ mich mein letzter Arbeitgeber aus Österreich, die mir eigentlich eine Stelle für den Sommer sicher zugesagt hatten, sitzen.
Gleichzeitig war diese Zeit eine Lektion im Durchhalten und nicht klein beigeben. Denn mir war und ist es wichtig, endlich eine längerfristige Stelle zu finden und eben nicht wieder nur eine Saisonstelle. Ich kann euch sagen, es war nicht immer leicht, die Hoffnung am Leben zu halten. Glücklicherweise ist die Hoffnung von Natur aus hartnäckig und stur und nicht darauf eingestellt aufzugeben.

Vor gut 2 Wochen nach einem neuerlichen “Sieg der Hoffnung” beschloss ich meine Suche auf das Ausland generell auszuweiten und auch gleichzeitig mein Profil sprich mein Stellengesuch wieder einmal zu aktualisieren (damit es wieder oben in der Liste erscheint – je länger es aktiv ist, desto weiter nach unten rutscht es…).
Keine 12 Stunden später erhielt ich ein Angebot von den Talentsuchern bei paypal!
Natürlich muss(te) ich trotzdem erst noch deren Bewerbungsprozess durchlaufen. Heute, 13 Tage später, habe ich bereits, 3 Telefongespräche, 2 Sprachtests, 1 Skype-Intervies/test und 1 Schriftlichen Test hinter mir. Bisher habe ich alles super bestanden. Jetzt fehlt nur noch der Referenz- und Hintergrundcheck, welche gerade im Gange sind. Sobald diese durch sind, geht der Vertrag raus!!!!

Ein UNBEFRISTETER Vertrag, mit gutem Gehalt + Sozialleistungen.
Extra Bonus: Die Stelle ist in Irland!

Und das bringt mich wieder an den Anfang dieses Posts- Ich land immer nur bei dir – Jesus! Ohne dich geht gar nichts. Denn in diesem letzten Hoffnungssieg von dem ich da eben geredet habe, hat Psalm 13 eine große Rolle gespielt (der 1. und der 2.Teil!). Mehr Infos, details usw. wenn der Vertrag unterschrieben ist.
Seid gesegnet,
eure Hanna

Montag, 21. Mai 2012

Frühling in Mainz

20. Mai – der Tag bringt Erinnerungen hoch – am 20.Mai 1994 war ich auf meinem allerersten Rockkonzert und habe mein Herz verloren- an die Musik (-Richtung), die Band (PETRA) und die Konzert”luft”! und wenn auch seit dem nun mehr 18 Jahre ins Land gegangen sind und ich auf vielen tollen, herzerwärmenden großen und kleinen Konzerten gewesen bin, so hält diese Welt mein Herz noch immer.
18 Jahre – meine Güte, wo ist nur die Zeit geblieben? D.h. in 4 Monaten werde ich bereits 32! Verrückt!
Auch wenn ich ja inzwischen über den Schock der großen 3-0 hin weg bin, so erscheint es mir doch noch oft recht surreal.
Doch nun zurück zu meinem ‘jetzigen Leben’. Die Saison am Katschi habe ich gut überstanden und mittlerweile bin ich bereits seit einigen Wochen wieder in Mainz. Zwischensaison. Da stellt sich natürlich wie immer die Frage wie geht es danach weiter – kehre ich noch mal für eine Saison an den Katschi bzw. den Wörthersee zurück oder finde ich bis dahin noch eine andere Stelle? Bisher hat meine Stellensuche ja leider noch nichts passendes ergeben.
Eine Stelle in München war dabei, die hätte mir super gefallen, doch leider hatte ich für das Unternehmen nicht genug Erfahrung in Deutschland. Also heißt es weiterhin- Augen offen halten. So schön und idyllisch es auch in den Alpen oder in kleinen Orten wie Henley (England) ist, so würde ich doch langsam gerne mal wieder in einer richtigen Stadt leben und arbeiten. Wo man Möglichkeiten für Abend-, und Wochenendprogram, Gemeinden, Weiterbildungsmöglichkeiten usw. hat.
Na, mal schauen, noch habe ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass es “da draußen” eine passende Stelle für mich gibt.
Erschwert wird die Suche natürlich auch durch meine gesundheitlichen Einschränkungen. Besonders die Arthrose schränkt die Stellenauswahl ganz schön ein, da z.B. normale Rezeptionistinnenstellen bedingt durch das viele stehen komplett wegfallen. Und ich stelle fest, dass die meisten Unternehmen bei der Besetzung anderer Stellen dann doch um einiges wählerischer sind, bzw. diese oft auch gerne intern besetzt werden.
Na, wie gesagt, ich werde die Augen offenhalten und schauen was sich so ergibt.
Schließlich hat unser Vater, da ja auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Seid gesegnet mit
sonnigen Grüßen
eure Hanna

Dienstag, 31. Januar 2012

mein neues Dirndl

Ich hab nicht viel Zeit zum Schreiben, wollte ich aber dennoch wenigstens ein paar neue Fotos zeigen. :)






meine neue Arbeitskleidung! :o)




Mittwoch, 18. Januar 2012

Es grüßt der Katschberg

3,5 Wochen bin ich nun bereits hier am Katschberg auf der Katschberghöhe, einem Mini-Dorf, welches mehr einer Siedlung gleicht. Offiziell gehört es zu Rennweg am Katschberg und ist etwa eine halbe Stunde von Spittal an der Drau/Millstättersee entfernt. Oder anders es liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Salzburg und Villach.
Die Katschberghöhe liegt auf 1.641 m. ü. A. und besteht im Prinzip nur aus einer Ansammlung von Hotels, Pensionen, Gästehäusern und Skihütten. Es gibt 3 Skiverleih, eine Tourismusinformation, 1 Bankautomat, 16 Skilifte und 9 Hotels. 3 dieser 9 Hotels gehören meinem Chef und in einem bzw. zwei dieser drei Hotels arbeite ich als Rezeptionistin.
Ich weiß es ist verwirrend. Ich habe selber manchmal das Gefühl nciht mehr zu wissen, wo mir der Kopf steht. Eigentlich war ich für den Lärchenhof eingestellt worden. Bei meiner Ankunft hier auf der Katschberghöhe wurde mir dann mitgeteilt, dass ich jetzt doch für den Katschberghof eingeteilt wurde.
Nach einem ersten halben Morgen im Katschberghof wurde ich in Lärchenhof geschickt um dort die erste Woche eingewiesen zu werden. Schön und gut so war ich dann die ersten 5 Tage im Lärchenhof und eigentlich seit dem dann konsequent im Katschberghof.

Bis zu diesem Sonntag. Da stand kurz bevor ich in die Zimmerstunde gehen sollte, mein Chef vor mir und meinte ich solle doch bitte mitkommen ich solle jetzt sofort in den Lärchenhof gehen. Keine Erklärung, nichts. Gesagt, getan. Als ich dort ankam, war außer dem Chef nur noch Carina da, ein Mädchen das bis dato meines Wissens nach nur für die Kinderbetreuung zuständig gewesen war und von der ich dann erfuhr, dass sie schon seit ein paar Tagen an der Rezeption aushelfen würde. Im Laufe des Nachmittags erzählte sie mir dann auch warum ich so plötzlich in den Lärchenhof abkommandiert worden war. Deren Rezeptionistin hatte an dem Morgen nach mehreren Dienstjahren FRISTLOS gekündigt. Scheinbar war es für einige der Mitarbeiter keine große Überraschung. Die Überraschung war wohl mehr, dass sie es nun tatsichlich gemacht hatte.
Ich mein, verstehen kann ich es schon. Welches 4-Sternehotel hat den bitteschön nur 1 Rezeptionistin? Die dann gleichzeitig noch mitverantwortlich ist für die Buchhaltung, usw. unserer 3 Skihütten (wobei alle 3 tagsüber Skihütte und abends Restaurants sind), und unserem Kaufhaus.
Tja, und jetzt geht so das Gerücht um, dass ich sie im Lärchenhof als Rezeptionistin ersetzen soll. D.h. dann haben sowohl der Katschberghof, als auch der Lärchenhof jeweils nur noch 1 Rezeptionistin und 1 einen Lehrling!!!

Na, mal schauen was wird. Ich meld mich wieder und dann erzähl ich auch mal wieder ein bissl wie es mir sonst so im Moment geht... was die Mission macht und so weiter...
Alles Liebe und -wenn auch etwas verspätet- noch
GOTTES wunderbaren SEGEN im neuen Jahr 2012!!