Dienstag, 31. Januar 2012

mein neues Dirndl

Ich hab nicht viel Zeit zum Schreiben, wollte ich aber dennoch wenigstens ein paar neue Fotos zeigen. :)






meine neue Arbeitskleidung! :o)




Mittwoch, 18. Januar 2012

Es grüßt der Katschberg

3,5 Wochen bin ich nun bereits hier am Katschberg auf der Katschberghöhe, einem Mini-Dorf, welches mehr einer Siedlung gleicht. Offiziell gehört es zu Rennweg am Katschberg und ist etwa eine halbe Stunde von Spittal an der Drau/Millstättersee entfernt. Oder anders es liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Salzburg und Villach.
Die Katschberghöhe liegt auf 1.641 m. ü. A. und besteht im Prinzip nur aus einer Ansammlung von Hotels, Pensionen, Gästehäusern und Skihütten. Es gibt 3 Skiverleih, eine Tourismusinformation, 1 Bankautomat, 16 Skilifte und 9 Hotels. 3 dieser 9 Hotels gehören meinem Chef und in einem bzw. zwei dieser drei Hotels arbeite ich als Rezeptionistin.
Ich weiß es ist verwirrend. Ich habe selber manchmal das Gefühl nciht mehr zu wissen, wo mir der Kopf steht. Eigentlich war ich für den Lärchenhof eingestellt worden. Bei meiner Ankunft hier auf der Katschberghöhe wurde mir dann mitgeteilt, dass ich jetzt doch für den Katschberghof eingeteilt wurde.
Nach einem ersten halben Morgen im Katschberghof wurde ich in Lärchenhof geschickt um dort die erste Woche eingewiesen zu werden. Schön und gut so war ich dann die ersten 5 Tage im Lärchenhof und eigentlich seit dem dann konsequent im Katschberghof.

Bis zu diesem Sonntag. Da stand kurz bevor ich in die Zimmerstunde gehen sollte, mein Chef vor mir und meinte ich solle doch bitte mitkommen ich solle jetzt sofort in den Lärchenhof gehen. Keine Erklärung, nichts. Gesagt, getan. Als ich dort ankam, war außer dem Chef nur noch Carina da, ein Mädchen das bis dato meines Wissens nach nur für die Kinderbetreuung zuständig gewesen war und von der ich dann erfuhr, dass sie schon seit ein paar Tagen an der Rezeption aushelfen würde. Im Laufe des Nachmittags erzählte sie mir dann auch warum ich so plötzlich in den Lärchenhof abkommandiert worden war. Deren Rezeptionistin hatte an dem Morgen nach mehreren Dienstjahren FRISTLOS gekündigt. Scheinbar war es für einige der Mitarbeiter keine große Überraschung. Die Überraschung war wohl mehr, dass sie es nun tatsichlich gemacht hatte.
Ich mein, verstehen kann ich es schon. Welches 4-Sternehotel hat den bitteschön nur 1 Rezeptionistin? Die dann gleichzeitig noch mitverantwortlich ist für die Buchhaltung, usw. unserer 3 Skihütten (wobei alle 3 tagsüber Skihütte und abends Restaurants sind), und unserem Kaufhaus.
Tja, und jetzt geht so das Gerücht um, dass ich sie im Lärchenhof als Rezeptionistin ersetzen soll. D.h. dann haben sowohl der Katschberghof, als auch der Lärchenhof jeweils nur noch 1 Rezeptionistin und 1 einen Lehrling!!!

Na, mal schauen was wird. Ich meld mich wieder und dann erzähl ich auch mal wieder ein bissl wie es mir sonst so im Moment geht... was die Mission macht und so weiter...
Alles Liebe und -wenn auch etwas verspätet- noch
GOTTES wunderbaren SEGEN im neuen Jahr 2012!!


Montag, 25. Juli 2011

eine Sommerflaute

Zwei Wochen sind bereits seit dem Festival wieder vergangen, inzwischen nähert sich der Juli eindeutig seinem Ende zu. Die Sommerflaute macht sich überall bemerkbar. Schon komisch, sonst hiess Urlaubszeit immer mehr Leute, mehr Arbeit, mehr Stress und hier ist es genau umgekehrt. Aber da der Grossteil unserer Kundschaft Geschäftsleute sind, ist es nur logisch, dass während die in Urlaub sind, bei uns weniger los ist. So ist es im Moment sehr ruhig hier. Viel zu ruhig für meinen Geschmack, um ehrlich zu sein. Gestern war ohnehin schon ein ruhiger Tag mit nur einer handvoll Anreisen und dann erzählt mir meine Kollegin bei der Übergabe, dass die Anreisen schon all da und eingescheckt sind! Da hätte ich ja auch gleich wieder nach Hause gehen können – was ich natürlich nicht gemacht habe.
Und es kamen dann immerhin noch 2 walk-ins – mit dem einen Paar konnte ich sogar ein wenig schwedisch/norwegisch reden. Das freut mich ja immer. :) Ich bin ja nur erstaunt, dass die da überhaupt irgendwas verstehen – bei meinem radebrechen!
Personalmässig hat sich hier in den letzten Wochen und Monaten viel getan und das in allen Bereichen. Ich habe bereits 4 Duty Manager kommen und gehen sehen, naja genau genommen habe ich 2 kommen und 4 gehen sehen. Im F&B und Küchenbereich sind 3 Kellner weg und 3 neue kommen. Selbst im Housekeeping gab es Wechsel. Bzw. Wir versuchen da eigentlich aufzustocken, aber eine der neuen ist gleich nach ein paar Tagen wieder gegangen. Die nächste ist dann zwar geblieben, aber dafür fehlt momentan eine der anderen Krankheitsbedingt aus.
Tja, und unsere liebe Sabrina verlässt uns auch zur Mitte des nächsten Monats. Schade, schade, wir waren so ein schönes Team geworden. Aber ich muss ja ehrlich sagen, bei dem Jobangebot hätte ich auch nicht ‚nein‘ gesagt. :)
Also, Sabrina, wenn Du das liest: ich freu mich voll für dich, gönne dir diese tolle Stelle von Herzen und wünsche dir schon mal alles Gute! Wir werden dich vermissen und ich bin gespannt wer in deine Stelle (und dein Zimmerchen) hineinkommen wird.

Ansonsten freue ich mich bereits auf diesen Donnerstag, da sehe ich meine liebe Anna wieder – inklusive Londonbesuch. Man soll es ja nicht glauben, jetzt bin ich fast 3,5 Monate hier und war noch nicht ein einziges Mal in meinem geliebten London. Aber mit nur einem Tag? Na, mal schauen was ich damit anfange...

Lasst es euch gut gehe und geniesst das Wetter. Wobei ich habe ja gerade mal geschaut – Gewitter, Regenschauer, da haben wir ja mal ausnahmsweise besseres Wetter! lol

Cheerio,
Hanna

Montag, 27. Juni 2011

Regatta-Zeit

Wir haben die Regatta überlebt! Wer hätte das gedacht?
Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich ein wenig enttäuscht war. Vielleicht weil man so wenig davon mitbekommen hat, wenn man nicht unbedingt zu dem 'Kreis der Auserwählten' gehört. Da hat mir doch Royal Ascot wesentlich besser gefallen. Da wurde man richtig mitgerissen von der Stimmung auf dem Rennplatz. Besonders toll war es die Rennen direkt von der Ballustrade aus mitzuverfolgen und die Erde unter den Füßen von den herangaloppierenden Pferden beben zu spüren.
Immerhin war es schön die Stadt so voll und die Strassen so belebt zu sehen. Danach Montag und Dienstag hatten wir 2 Tage Stille, bevor der Trubel von vorne losging.
Diesmal steht das Henley Festival auf dem Program. Auf dem Program stehen dieses Jahr u.a. Tom Jones, Blake, Tasmin Little, Hans Liberg (der schläft übrigens bei uns im Hotel) and The Gandinis, Jools Holland, ABBA Symphonic, Rumer and Alexandra Burke....
Ansonsten ist sich hier im Hotel momentan viel am ändern.. ob zum Besseren ist noch abzuwarten :)

Liebe Grüsse,
hanna

Sonntag, 5. Juni 2011

Tauftag, der sechzehnte

Am 04.06.1995 war meine Wasser-Taufe – 16 Jahre ist das bereits her. Meine Güte wie die Zeit vergeht. Tauftag ist für mich immer ein besonderer Tag, fast ein bisschen wie ein zweiter Geburtstag. Gerade auch weil ich kein genaues Datum für meine ‚Bekehrung‘ habe – mit 4 Jahren hat man es wohl noch nicht so mit solch nebensächlichen Kleinigkeiten wie einem Datum.. Ich versuche, dann in der Regel auch immer etwas Besonderes zu machen. Heute hatte ich leider keine Gelegenheit dazu, da ich arbeiten muss, aber morgen habe ich frei, da werden wir uns bestimmt was schönes zusammen einfallen lassen.

Gleichzeitig ist es eine Zeit, eine Gelegenheit zum dankbar sein und Danke sagen! Dieses Jahr vielleicht mehr als je zuvor. Denn ich durfte und darf jeden Tag mehr Seine Gnade neu erleben. Wie manche von euch vielleicht mitbekommen haben, musste ich die Mission, den vollzeitlichen Dienst aufgeben –ob nur für eine Zeit oder für immer ist noch ungewiss. Das war und ist ganz sicher nicht einfach, denn so paradox es auch klingen mag, an meinem Ruf hat sich nichts geändert.

Leider hatte ich in dem ganzen Trubel und meinem Eifer Ihm zu folgen, Seinen Dienst zu tun angefangen meine intime Beziehung mit Ihm für selbstverständlich anzusehen oder anders ausgedrückt ich war so fokussiert auf den Dienst, dass ich vergaß für wen ich das eigentlich tat. Fern von der gewohnten Nähe und Vertrautheit mit Ihm, entstand Raum für Fragen und Zweifel, Unsicherheiten und Misstrauen.

Gott sei Dank und das meine ich wirklich, ist es niemals zu spät noch mal neu anzufangen.
Es ist nie zu spät zu lernen, wie er sehr uns liebt und so unglaublich es klingen mag, dass wir genug für ihn sind. Er will dich und mich. Nicht mehr, nicht weniger.

So kann ich heute von ganzem Herzen mit den Worten David’s wiedergefunden in dem Lied von Andrea Adams-Frey übereinstimmen:

Lobe den Herrn, meine Seele
Meine Seele, lobe den Herrn
Lobe den Herrn, meine Seele
Meine Seele, lobe den Herrn
und vergiss nicht was Er dir Gutes getan hat

Verse 1:
Der dir all deine Schuld vergibt
Der dich trotz deiner Fehler liebt
Der alle deine Krankheit heilt
Der alle deine Schmerzen teilt

Verse 2:
Der dich errettet vor dem Tod
Und der dir beisteht in der Not
Der dich mit Huld und Gnade krönt
Der dich mit seiner Gunst verwöhnt

Er macht dein Leben wieder neu
Und wie ein Adler fliegst du frei

Lobe den Herrn, meine Seele
Meine Seele, lobe den Herrn
Lobe den Herrn, meine Seele
Alles in mir lobe den Herrn
und vergiss nicht was Er dir Gutes getan hat

Verse 3:
Er handelt nicht nach unsrer Schuld
Denn er ist gnädig, hat Geduld
Wir, die ihn fürchten, sind gewiss
Dass er uns kennt und nicht vergisst

Er macht dein Leben wieder neu
Und wie ein Adler fliegst du frei

Lobe den Herrn, meine Seele
Meine Seele, lobe den Herrn
Lobe den Herrn, meine Seele
Alles in mir lobe den Herrn

Lobe den Herrn, meine Seele
Meine Seele, lobe den Herrn
Lobe den Herrn, meine Seele
Alles in mir lobe den Herrn
und vergiss nicht was Er dir Gutes getan hat

und vergiss nicht was Er dir Gutes getan hat

Er macht dein Leben wieder neu
Und wie ein Adler fliegst du frei

Lobe den Herrn, meine Seele
Meine Seele, lobe den Herrn
Lobe den Herrn, meine Seele
Alles in mir lobe den Herrn

Lobe den Herrn, meine Seele
Meine Seele, lobe den Herrn
Lobe den Herrn, meine Seele
Alles in mir lobe den Herrn
und vergiss nicht was Er dir Gutes getan hat
und vergiss nicht was Er dir Gutes getan hat

und vergiss nicht was Er dir Gutes getan hat

einen gesegneten Sonntag wünscht
eure Hanna